Angebots-Check
Was der Angebots-Check ist, wie er ein Angebot bewertet — und was es für dich heißt, wenn ein Kunde mit so einer Auswertung ankommt.
Der Angebots-Check ist kein Teil deiner App. Er ist eine eigene, kostenlose Seite für Hausbesitzer: sie laden ein Handwerker-Angebot hoch und bekommen in etwa 30 Sekunden eine Einschätzung, ob die Preise im üblichen Rahmen liegen. Keine Anmeldung, kein Konto.
Er steht hier, weil dich irgendwann ein Kunde damit anruft. Dann ist es besser, du weißt vorher, was da drinsteht.
Zum Ausprobieren
angebots-meister.de/angebots-check — lad ruhig mal eins deiner eigenen Angebote hoch. Es ist dieselbe Datenbasis, mit der die App deine Preise vorschlägt.
Was der Kunde sieht
Kostenlos, ohne Anmeldung
- Ein Gesamturteil über das Angebot
- Wie viele Positionen fair, günstig oder auffällig sind — als Zahl, nicht im Detail
- Hinweise darauf, dass es Punkte zum Nachfragen gibt (Zahlungsbedingungen, fehlende Positionen, Klauseln) — aber nur die Kategorie, nicht der konkrete Satz
Einmalig 9 €, kein Abo
- Jede einzelne Position bewertet: fair, günstig, auffällig oder nicht bewertbar
- Formulierungen, mit denen der Kunde freundlich nachfragt
- Das Ganze als PDF
Der Kunde kann bis zu drei Angebote gleichzeitig hochladen und nebeneinander vergleichen lassen.
Wie bewertet wird
Der Check liest das Angebot per OCR aus, ordnet jede Position einem Arbeitsvorgang zu und vergleicht den Einheitspreis mit hinterlegten Referenzbändern pro Gewerk und Vorgang.
Das ist derselbe Unterbau, aus dem in der App die Preisvorschläge kommen. Ein Preis innerhalb des Bandes gilt als üblich, darunter als günstig, darüber als auffällig.
Was der Check ausdrücklich nicht ist
Eine unverbindliche Orientierung — kein Gutachten, keine Rechtsberatung, keine Aussage darüber, ob ein Angebot "zu teuer" ist. Ein Preis über dem Band kann jeden guten Grund der Welt haben: Altbau, schlechte Zugänglichkeit, kurzfristiger Termin, hochwertigeres Material. Der Check kann das nicht sehen, und er behauptet es auch nicht.
Unterstützte Gewerke
Maler, Trockenbau, Boden, Elektro, SHK, Tischler, Photovoltaik, Wärmepumpe, Ofenbau, GaLaBau und Dachdecker.
Erkennt der Check ein Gewerk nicht, sagt er das — und gibt kein Urteil ab, statt eins zu erfinden. Positionen, für die es kein passendes Referenzband gibt, erscheinen als "nicht bewertbar" und nicht als "teuer".
Was das für dich heißt
Ruf nicht zurück und rechtfertige dich. Ein Kunde, der mit einer Auswertung ankommt, hat meistens eine konkrete Frage zu einer konkreten Position. Die lässt sich beantworten.
Drei Dinge, die praktisch immer auftauchen:
- "Position X liegt über dem Band." Meistens gibt es einen Grund — Untergrund, Zugänglichkeit, Termin, Material. Sag ihn. Der Check kennt ihn nicht.
- "Diese Position ist nicht bewertbar." Das heißt nur, dass kein Referenzband gepasst hat. Pauschalen treffen das oft. Es ist kein Vorwurf.
- "Warum 70 % Anzahlung?" Der Check merkt an, wenn eine Anzahlung über dem Üblichen liegt. Eine Erklärung reicht in aller Regel.
Dass Kunden Angebote vergleichen, ist nicht neu. Neu ist nur, dass sie es jetzt in 30 Sekunden tun statt in drei Wochen — was auch heißt: wer schnell und nachvollziehbar anbietet, gewinnt öfter. Eine saubere Positionsliste mit Mengen und Einheitspreisen schneidet in so einer Auswertung besser ab als eine Pauschale über alles.