Der eigentliche Wettbewerber heißt Word
Wenn Handwerker Angebotssoftware vergleichen, geht es oft um Plancraft gegen HERO gegen sevdesk. Die Wahrheit in den meisten Betrieben mit ein bis fünf Leuten ist eine andere: Das Angebot entsteht in einer Word-Vorlage, die vor Jahren jemand aufgesetzt hat, oder in einer Excel-Tabelle mit Summenformel. Kundenadresse eintippen, alte Positionen kopieren, Zahlen anpassen, als PDF speichern, per Mail raus. Funktioniert. Kostet nichts. Und ist der Grund, warum das Angebot erst am Sonntagabend fertig ist.
Dieser Artikel ist keine Abrechnung mit Word. Er rechnet nach, was die Vorlage wirklich kostet, was sie nicht kann, und was eine Angebotssoftware wie Angebotsmeister anders macht. Wer danach bei Word bleibt, weiß wenigstens, warum.
Was die Word-Vorlage kostet
Sie kostet keine Lizenz, aber Zeit. Eine ehrliche Rechnung für einen Betrieb, der zehn Angebote im Monat schreibt:
| Schritt | Word / Excel | Angebotssoftware |
|---|---|---|
| Kundendaten eintragen | 3 Min, aus dem Handy abtippen | 0 Min, Kunde ist angelegt |
| Positionen formulieren | 15–30 Min, aus alten Angeboten zusammenkopieren | 1–2 Min, aus dem gesprochenen Auftrag |
| Mengen und Einheiten | 5 Min, im Kopf und Taschenrechner | inklusive |
| Preise | 10 Min, „was hatte ich letztes Mal genommen?" | Vorschlag aus der Preishistorie |
| Summen, MwSt, Nummer | 5 Min, Formel prüfen, Nummer nachschlagen | automatisch, § 14 UStG-konform |
| PDF und Versand | 3 Min | 1 Klick, E-Mail oder WhatsApp |
| Pro Angebot | 40–55 Min | 5–10 Min |
| Pro Monat (10 Angebote) | 7–9 Stunden | 1–2 Stunden |
Diesen Preis ins Angebot übernehmen: in 30 Sekunden
Sprich deinen Auftrag ein. Angebotsmeister kennt die Marktpreise und erstellt das Angebot mit allen Positionen.
Sechs Stunden im Monat, bei einer Meisterstunde von 58 bis 72 €, sind 350 bis 430 € Arbeitszeit. Der Geselle-Plan von Angebotsmeister kostet 39 €. Die Rechnung ist nicht knapp.
Was die Vorlage nicht kann
Zeit ist der offensichtliche Punkt. Die teureren sind die, die man nicht sieht:
- Sie merkt sich nichts. Der Preis für „Wände 2x streichen" steht in siebzehn alten Dateien, jedes Mal ein bisschen anders. Eine Angebotssoftware hat eine Preishistorie pro Position und schlägt den letzten Preis vor.
- Sie kennt den Nummernkreis nicht. Angebotsnummern und Rechnungsnummern müssen fortlaufend und lückenlos sein (§ 14 UStG). In Word führst du das im Kopf oder in einer zweiten Tabelle.
- Sie weiß nicht, ob der Kunde das PDF geöffnet hat. Ein Kundenportal zeigt, wann das Angebot gelesen wurde, und lässt den Kunden online annehmen. Aus der Mail kommt nichts zurück.
- Sie macht keine Rechnung. Aus dem angenommenen Angebot wird in der Software die Rechnung, mit ZUGFeRD-E-Rechnung. In Word kopierst du die Positionen ein drittes Mal.
- Sie kann keine E-Rechnung. Die E-Rechnungspflicht für B2B kommt schrittweise; ein PDF aus Word ist keine E-Rechnung. Details im Artikel E-Rechnung im Handwerk.
- Sie liegt auf einem Rechner. Der steht im Büro. Der Kunde steht vor dir.
Was Angebotsmeister stattdessen macht
Angebotsmeister ist eine Angebotssoftware für Handwerker, bei der der Auftrag eingesprochen wird:
- Einsprechen. Auf der Baustelle: „Flur und Treppenhaus, 45 Quadratmeter Wand, Raufaser drauf lassen, zweimal streichen, Decke 12 Quadratmeter, drei Türzargen lackieren."
- Positionen prüfen. Die KI schreibt fünf Positionen mit Leistungsbeschreibung in Malersprache, Mengen in qm und Stück, Preise aus deiner Historie oder der Kalkulation. Die Texte dahinter stehen offen unter Positionstexte fürs Handwerk.
- Versenden. PDF nach DIN 5008 per E-Mail oder WhatsApp, der Kunde nimmt im Kundenportal an, die Rechnung entsteht aus dem Angebot.
Der Lehrling-Plan ist dauerhaft kostenlos: ein KI-Angebot pro Monat, unbegrenzt manuelle Angebote, PDF und E-Mail-Versand. Das ist der Word-Ersatz zum Nulltarif. Ab Geselle (39 € im Monat) kommen 50 KI-Angebote, Rechnungen, Kundenportal, Bauakte, E-Rechnung und DATEV-Export dazu.
Deine alten Angebote sind nicht verloren
Der häufigste Einwand: „Meine ganzen Texte und Preise stecken in den alten Dateien." Genau dafür gibt es den Konkurrenz-Scan: Du fotografierst oder lädst ein altes Angebot hoch, Angebotsmeister liest die Positionen mit Preisen aus und legt sie als Vorlage und in die Preishistorie. Drei Scans im Monat sind im kostenlosen Plan enthalten. Nach zwei, drei alten Angeboten kennt die Software deine Preise besser als die siebzehn Word-Dateien.
Wann Word trotzdem reicht
- Du schreibst weniger als ein Angebot im Monat und hast es nicht eilig.
- Deine Angebote haben eine Position und einen Pauschalpreis.
- Du hast eine Bürokraft, die die Vorlage pflegt, und keinen Bedarf an Kundenportal oder E-Rechnung.
Für alle anderen gilt: Die Vorlage kostet dich jeden Monat einen Arbeitstag, den dir niemand bezahlt.
Teste Angebotsmeister kostenlos, ein KI-Angebot pro Monat, keine Kreditkarte, in zwei Minuten startklar. Zum Vergleich mit anderer Software: Angebotssoftware Vergleich 2026.
FAQ
Gibt es eine kostenlose Angebotsvorlage für Handwerker?
Ja, viele, als Word- oder Excel-Datei. Sie lösen das Layoutproblem und keines der anderen: Nummernkreis, Preishistorie, Rechnung aus dem Angebot, E-Rechnung, Versand vom Handy. Der kostenlose Lehrling-Plan von Angebotsmeister ist die Vorlage, die das alles kann, mit einem KI-Angebot pro Monat und unbegrenzt manuellen Angeboten.
Kann ich meine Word-Vorlage in Angebotsmeister importieren?
Das Layout nicht, den Inhalt ja: Ein altes Angebot als PDF oder Foto liest der Konkurrenz-Scan aus und übernimmt Positionen und Preise als Vorlage. Briefkopf und Logo legst du einmal in den Einstellungen an, das PDF folgt DIN 5008.
Ist ein PDF aus Word eine E-Rechnung?
Nein. Eine E-Rechnung ist ein strukturierter Datensatz (ZUGFeRD im Profil EN 16931 oder XRechnung), den die Software des Empfängers maschinell lesen kann. Ein PDF aus Word ist ein Bild vom Text. Angebotsmeister erzeugt ab dem Geselle-Plan ZUGFeRD-E-Rechnungen.
Wie lange dauert der Umstieg von Word auf eine Angebotssoftware?
Einen Abend. Briefkopf und Stundenverrechnungssatz eintragen, zwei alte Angebote scannen, das erste neue einsprechen. Alles, was in der Vorlage stand, steht danach in der Software, plus die Dinge, die sie nie konnte.